Neue Ausstellung im Tangermünder Burgmuseum

Seinen Geburtstag kann man mal auch außerhalb des Familienkreises feiern.

Das dachte sich auch Harry Czeke. Anläßlich der Ausstellungseröffnung zur Geschichte der Hohenzollern in Tangermünde, weilte er als Gast gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Tangermünde, Dr. Rudolf Opitz, dem Prinzen Franz-Friedrich von Preußen und weiteren zahlreichen Gästen im Burgmuseum.

"Das Gebäude Schloßfreiheit 5, heute Burgmuseum, ist das älteste erhaltene Wohnhaus der Stadt. Erbaut wurde es um 1543 von den Gebrüdern Krull, deren Portraits sich in Form von Medaillons links und rechts der Eingangstür erhalten haben. Das Museum dokumentiert die Geschichte der Burg und hebt ihre landesherrliche Vorrangstellung, die sie unter Kaiser Karl IV. im 14. Jahrhundert erhielt, hervor.

1412 zog Burggraf Friedrich VI. von Nürnberg aus dem Hause Hohenzollern - als Markgraf und Kurfürst von Brnadnenburg Friedrich I. - mit seinen fränkischen Rittern in die Mark Brandenburg ein, zu deren Verweser und Landeshauptmann in König Sigismund im Vorjahr ernannt hatte. Am 11. November erreichte Freidrich Tangermünde. Dieser Stadt kommt in der Ausstellung eine besonder Rolle zu, denn Tangermünde war seit der Mitte des 13. Jahrhunderts eine der bevorzugten Residenzen der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, hier wurden bedeuende Gesetze erlassen und Hohenzollerprinzen geboren.

Wußten Sie zum Beispiel, dass die Hohenzollern gebürtige Schwaben sind, die berüchtigte Raubritter ins Reich der Legenden gehören oder Burggraf Friedrichs Riesengeschütz, die "Faule Grete", Steinkugeln von drei Zentnern mit 26 Pfund Pulver verschoss?"